Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 16.07.2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Cloud-Software "Simetic WorkBase" (nachfolgend "Anbieter" genannt) und den Kunden.
(2) B2B-Ausschließlichkeit: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausdrücklich ausgeschlossen.

§ 2 Leistungen des Anbieters

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software Simetic als webbasierte SaaS-Lösung (Software as a Service) zur Verfügung. Jeder Kunde erhält eine logisch und physisch getrennte Datenbank-Instanz.
(2) Der Funktionsumfang der Software ist modular aufgebaut und richtet sich nach den vom Kunden über das Dashboard aktivierten Paketen.
(3) Der Anbieter schuldet nicht die Herstellung einer Datenverbindung zwischen den IT-Systemen des Kunden und dem Server des Anbieters.

§ 3 Prepaid-Zahlungssystem und Guthaben

(1) Die Abrechnung der Hauptinstanz sowie der gewählten Module erfolgt ausschließlich im Prepaid-Verfahren.
(2) Der Kunde kann sein virtuelles Cloud-Guthaben über die im Portal integrierten Zahlungsdienstleister (z.B. PayPal, Sofortüberweisung) aufladen.
(3) Die fälligen monatlichen Gebühren für die gebuchten Leistungen werden automatisch vom Cloud-Guthaben abgezogen.
(4) Weist das Guthabenkonto keine ausreichende Deckung auf, ruht die Leistungspflicht des Anbieters. Das System wird nach entsprechender Vorwarnung per E-Mail temporär eingeschränkt oder gesperrt, bis das Guthaben wieder aufgeladen ist.
(5) Eine Barauszahlung des Guthabens während der Vertragslaufzeit ist ausgeschlossen.

§ 4 Datenhoheit, Backups und Auftragsverarbeitung

(1) Der Kunde behält die volle Datenhoheit. Der Anbieter führt regelmäßige System-Backups durch, jedoch ist der Kunde verpflichtet, zusätzlich eigenverantwortlich Backups seiner geschäftskritischen Daten anzufertigen.
(2) Da der Anbieter personenbezogene Daten für den Kunden verarbeitet, schließen die Parteien elektronisch einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab.

§ 5 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Für einfache Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer vertragswesentlichen Pflicht (Kardinalpflicht). Die Haftung ist dabei auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
(3) Eine Haftung für Datenverlust wird auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger, gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien durch den Kunden eingetreten wäre.

§ 6 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und basiert auf den monatlichen Laufzeiten der Module.
(2) Der Kunde kann die automatische Verlängerung seiner Pakete jederzeit mit einem Klick im Dashboard deaktivieren. Nach Ablauf der bezahlten Periode endet die Leistung automatisch (Jederzeit kündbar).

§ 7 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Geschäftssitz des Anbieters.